Stärkung der Lehre durch Mathematikdidaktik (LV 2025-27)
Mathe- und Statistik-Lehrveranstaltungen stellen für viele Studierende eine Herausforderung dar. Das ist aus (inter)nationaler Forschung bekannt, zeigt sich aber auch in informellen Gesprächen, anekdotischen Erzählungen und anhand der Notendurchschnitte und Durchfallquoten an unserer Universität. Motivationen und Interessen an der Mathematik/Statistik sind unter Studierenden ebenso unterschiedlich ausgeprägt wie das Vorwissen. Dazu kommt mangelnde Vertrautheit mit mathematischen Arbeitsweisen an der Universität, die sich stark vom Mathematiklernen an der Schule unterscheiden.
Wie gehen Lehrende mit diesen Herausforderungen um und wie können sie dabei unterstützt werden, ihre mathematikdidaktische Expertise auszubauen?
In einem vom Ministerium über die Leistungsvereinbarung finanzierten Projekt stehen die Mathematik-Didaktik und somit die Lehrenden im Fokus. Basierend auf den Interessen, Bedarfen und Möglichkeiten der Lehrenden wird ein Bündel an Reflexions-, Professionalisierungs- und Analysegelegenheiten angeboten, das die mathematikdidaktische Professionalisierung unterstützen soll. Die im Projekt gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse sollen in weiterer Folge insbesondere auf andere MINT-Disziplinen übertragen werden.
Ein Projekt des Vizerektorats für Studium und Lehre und der NAWI-Fakultät unter Mitarbeit des Fachdidaktikzentrums für Mathematik und des Zentrums für Lehrkompetenz, gefördert durch die Leistungsvereinbarung mit dem Ministerium.
Mathematikdidaktische Veranstaltungen (unter der Leitung von Mathematiker*innen)
Derzeit sind keine weiteren Veranstaltungen geplant. Bitte melden Sie sich mit Ihren Wünschen und Bedarfen bei den Projektverantwortlichen.
Bisherige Veranstaltungen
Mit dem Auftakt am 17.07.2025 können Sie neue Impulse für Ihre Lehre setzen und innovative Ansätze entdecken. Mathematik
und Statistik Lehrveranstaltungen stellen für viele Studierende eine Herausforderung dar. Motivationen und Interessen sind unter Studierenden ebenso unterschiedlich ausgeprägt wie das Vorwissen. Dazu kommt mangelnde Vertrautheit mit mathematischen Arbeitsweisen an der Universität. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich auszutauschen, Fragen zu stellen und aktiv mitzuwirken.
Mit dabei ist Prof. Dr. Reinhard Hochmuth, mit einer Keynote zum Thema „Stetigkeit, Komplexität, Funktionen und Integration: Ableitungen mathematischer Konzepte für die Mathe Hochschuldidaktik“.
Melden Sie sich an, um am 27.05.2026 zu erfahren, wie Mathematik im KI-Zeitalter geprüft werden kann. Der Workshop richtet sich an Lehrende von mathematischen Inhalten. Angesprochen sind insbesondere Personen, die ihre Prüfungen stärker kompetenzorientiert gestalten möchten. Der Workshop eignet sich sowohl für erfahrene Lehrende als auch für Kolleg:innen, die neu in der Lehre oder Prüfungsgestaltung sind. Er ist außerdem offen für alle, die sich mit der Rolle von KI-Tools in Prüfungen der Mathematiklehre auseinandersetzen möchten.
Unter Leitung von Prof. Dr. Frank Linde, TH Köln, findet dieser Workshop am 05.05.2026 von 14:00 - 17:00 Uhr statt. Zielgruppe sind Lehrende der Mathematik, die in ihren Lehrveranstaltungen Studierende aus unterschiedlichen Studienrichtungen unterrichten und dabei sehr unterschiedliche mathematische Vorkenntnisse und Lernwege erleben.
Details und Anmeldung finden Sie hier.
In diesem Workshop werden Ansatzpunkte und Optionen zur Verbesserung der eigenen Lehrpraxis entwickelt, indem Lehrziele, Lehr-Lern-Bedingungen und fachliche Anforderungen gemeinsam reflektiert werden. Ziel ist es, die Lernhandlungen der Studierenden, insbesondere im mathematischen Verstehen und Rechnen, gezielt zu fördern und die Lehre lernendenzentriert zu gestalten.
Wie können Lehrende Künstliche Intelligenz (KI) sinnvoll in der Mathematik- und Statistik-Lehre einsetzen. Der vierteilige Workshop unter der Leitung von Dr. Reinhard Simonovits geht von den Grundlagen über praktische Anwendungen bis hin zur Entwicklung eigener KI-gestützter Lehrprojekte aus. Ziel ist es, KI-Methoden didaktisch reflektiert in die eigene Lehre zu integrieren und konkrete Einsatzmöglichkeiten zu erproben.